Taijiquan

TaijiquanTaijiquan – Mystik, Esoterik, Exotik, Gesundheit oder Bewegung für alte Menschen. Diese Begriffe stehen hier im Westen für die meisten in einem engen Zusammenhang mit dem Taijiquan. Diese Begriffe begründen sich in dem was wir aus dem Taiji gemacht haben, bzw. was uns das Taiji bieten kann. Um beurteilen zu können, was Taijiquan leisten kann, dürfen wir jedoch diese chinesische Bewegungskunst nicht nach ihrer äußeren Erscheinung beurteilen. Denn schon als Kampfkunst gehörte Taijiquan schon immer zu den inneren Kampfkünsten. Innere Kampfkunst bedeutet, dass beim Erlernen und Üben der Bewegungen nicht Kraft und Geschwindigkeit im Vordergrund stehen, sondern die Art und Weise wie der einzelne mit seinem Umfeld in Verbindung steht.

Traditionell betrachtet ist das Taijiquan eine Kampfkunst. Eine Kampfkunst, die zu den inneren Kampfkünsten zählt. So war das Wasser schon immer Vorbild für die Art und Weise, wie sich der Kämpfer im Taijiquan verhält. Das weiche Wasser, das den harten Stein bezwingt zeigt uns, dass es nicht in erster Linie um Kraft und Schnelligkeit geht. Die Gesetzmäßigkeiten die dem Taijiquan zugrundeliegen haben sich über Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende, aus der Beobachtung von Natur, Kosmos und Mensch entwickelt. Diese Beobachtungen waren aber nicht nur Basis für das Taijiquan als Kampfkunst, sondern fanden auch Einfluss in die Philosophie, Medizin und Religion des Reichs der Mitte. Eine dieser Gesetzmäßigkeiten ist zum Beispiel die Lehre von Yin und Yang.

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